Vergabe des Kulturlandschaftspreises
Gleich zwei Betriebe aus dem Hohenlohekreis gewinnen den Kulturlandschaftspreis 2018. Die Preisträger kommen aus Hohebach und Waldenburg.

Schon im letzten Jahr konnte ein Betrieb aus dem Hohenlohekreis die Jury des Kulturlandschaftspreises des Schwäbischen Heimatbundes überzeugen. Damals wurde die Familie Messer aus Waldenburg ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr hat der Landschaftserhaltungsverband in Kooperation mit dem Landwirtschaftsamt wieder einen Betrieb vorgeschlagen. Der Mutterkuhbetrieb des Familie Dörner aus Hohebach, Dörzbach gewann in diesem Jahr einen der begehrten Preise. Neben Ihnen kann sich die 'Hirtenliebe GbR' von Marliese Sitter und Maximilian Kittsteiner aus Waldenburg über den Jugend-Kulturlandschaftspreis freuen.

Die Familie Dörner bewirtschaftet seit rund 20 Jahren vornehmlich ehemalige Weinbergslagen um Hohebach mit Ihren 44 Mutterkühen und ihren Kälbern. Ein Großteil der Landschaftspflegeflächen sind als FFH-Mähwiesen kartiert und werden durch die Beweidung mit Rindern unterschiedlicher Rassen erhalten. Auch die Pflege und Offenhaltung der landschaftsprägenden Steinriegel wird von der Familie Dörner regelmäßig im Winter durchgeführt.

Marliese Sitter und Maximilian Kittsteiner - beide momentan noch Studenten an der Universität Hohenheim - haben kürzlich die Hirtenliebe GbR gegründet. Neben der Offenhaltung des Keuperstufenrandes um Waldenburg mit Schafen, Ziegen und einer Kuh samt Kalb, führt Herr Kittsteiner schon seit mehreren Jahren Landschaftspflegemaßnahmen wie Entbuschungen von brachgefallenem Grünland durch. An Privatleute werden zudem Ziegen als lebendige Rasenmäher verliehen, was in Waldenburg großen Anklang findet.

Weitere Infos zum Kulturlandschaftspreis finden Sie auf der Homepage des Schwäbischen Heimatbundes.

Hirtenliebe

Dörner Mutterkühe